Nachrichten, Politik & Wirtschaft, Wissenschaft

Wirtschaftsklima bricht ein

Die Stimmung der Konjunkturexperten im Euroraum kippt. Das ifo Wirtschaftsklima ist von 6,6 auf -11,1 Punkte gesunken und liegt somit zum ersten Mal seit 2014 wieder unter null. Die Experten beurteilen die aktuelle Lage und die künftige Entwicklung pessimistischer. Das Tempo des Wirtschaftswachstums im Euroraum dürfte sich verlangsamen.

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Ausschuss zieht Notbreme

Der Petitionsausschuss unterstützt die Forderung nach einem verpflichtenden Einsatz von Notbremsassistenzsystemen auch bei Pkw. In der Sitzung am Mittwochmorgen beschlossen die Abgeordneten einstimmig, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) als Material zu überweisen und sie zugleich dem Europäischen Parlament zuzuleiten.

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Entwicklungen nach Sektoren

Die Ersparnisbildung (netto) lag in den vier Quartalen bis zum dritten Jahresviertel 2018 weitgehend unverändert bei 805 Milliarden Euro. Die Nettosachvermögensbildung im Euroraum erhöhte sich aufgrund einer gestiegenen Vermögensbildung der privaten Haushalte und nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften von 406 Milliarden auf 431 Milliarden Euro. Der Finanzierungsüberschuss des Euroraums gegenüber der übrigen Welt verringerte sich im Einklang mit der erhöhten Nettosachvermögensbildung und einer im Großen und Ganzen unveränderten Ersparnisbildung auf 382 Milliarden Euro (verglichen mit zuvor 404 Milliarden Euro).

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ifo: Sorge um Konjunktur

Die deutschen Unternehmen stellen weiterhin neue Mitarbeiter ein, aber etwas zurückhaltender als zuletzt. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Januar auf 103,0 Punkte gefallen, nach 104,1 Punkten im Dezember. Die zunehmende Sorge um die deutsche Konjunktur lässt die Unternehmen bei ihren Beschäftigtenplänen etwas zurückhaltender werden.

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Zellen, die den Darm zerstören

Mehr als 400.000 Menschen in Deutschland sind von den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa betroffen, die in Schüben verlaufen und das Darmgewebe zerstören. Die chronische Entzündung kann nach wie vor bei einer Vielzahl von Patienten nicht ausreichend in den Griff bekommen werden. Zudem war bisher weitgehend unklar, wie Entzündungsschübe ausgelöst werden. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun zusammen mit niederländischen Kollegen zeigen können, dass bestimmten Zellen im Darm eine Schlüsselrolle bei der Auslösung von Erkrankungsschüben zukommt. Hierdurch ergeben sich innovative Ansätze für zukünftige Therapien.

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