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ifo: Sorge um Konjunktur

Die deutschen Unternehmen stellen weiterhin neue Mitarbeiter ein, aber etwas zurückhaltender als zuletzt. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Januar auf 103,0 Punkte gefallen, nach 104,1 Punkten im Dezember. Die zunehmende Sorge um die deutsche Konjunktur lässt die Unternehmen bei ihren Beschäftigtenplänen etwas zurückhaltender werden.

Das Beschäftigungsbarometer gab in allen vier Sektoren nach. Dennoch planen die Unternehmen, ihren Mitarbeiterstamm weiterhin zu vergrößern. Der stärkste Rückgang war im Verarbeitenden Gewerbe zu beobachten. Die schwächelnde Industrie-Konjunktur schlägt sich auch in der Personalsuche nieder. Die Dienstleister bleiben die treibende Kraft auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Dort werden die meisten neuen Stellen geschaffen. Auch im Baugewerbe wird weiter kräftig eingestellt.

 

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